RICHTIG ATMEN, GUT SCHLAFEN

Hintergründe besser verstehen

Richtiges Atmen und guter Schlaf sind grundlegende Säulen für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen. Die Versorgung des Gehirns und aller Organe mit Sauerstoff ist dafür eine zwingende Bedingung.

Es gibt viele Anzeichen im Mund, die auf mögliche Probleme mit den Atemwegen und schlafbezogene Atmungsstörungen hinweisen können.

Wir untersuchen unsere Patienten auf Atemwegsprobleme, beurteilen das Kiefergelenk, die Kopf- und  Nackenmuskulatur, die Mundöffnung, die Zunge, die Zähne, die Schleimhäute, den Rachen, die Mandeln und die allgemeine Mundgesundheit.

Auch Funktionsstörungen im Mund, wie Schmerzen im Kiefergelenk, Knirschen, Pressen und Muskelschmerzen im Kauorgan, Kopf- und Nackenbereich werden von uns analysiert.

Richtiges Atmen und guter Schlaf sind grundlegende Säulen für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen. Die Versorgung des Gehirns und aller Organe mit Sauerstoff ist dafür eine zwingende Bedingung.

Es gibt viele Anzeichen im Mund, die auf mögliche Probleme mit den Atemwegen und schlafbezogene Atmungsstörungen hinweisen können.

Wir untersuchen unsere Patienten auf Atemwegsprobleme, beurteilen das Kiefergelenk, die Kopf- und  Nackenmuskulatur, die Mundöffnung, die Zunge, die Zähne, die Schleimhäute, den Rachen, die Mandeln und die allgemeine Mundgesundheit.

Auch Funktionsstörungen im Mund, wie Schmerzen im Kiefergelenk, Knirschen, Pressen und Muskelschmerzen im Kauorgan, Kopf- und Nackenbereich werden von uns analysiert.

Atemwege spielen eine Schlüsselrolle

Die Atemwege stellen den Weg für die Luft in die Lunge dar. In der Lunge erfolgt der Gasaustausch für das Gehirn und alle anderen Organe. Der präferierte Weg zu den Atemwegen ist über die Nase. In der Nase wird die Luft erwärmt, angefeuchtet und mit Stickoxid angereichert. Dafür müssen wir Tag und Nacht ohne Probleme durch die Nase atmen können.

Ein offener Atemweg sowie die Nasenatmung sind essenziell für einen gesunden Schlaf, die Ruhe des Gehirns sowie für das allgemeine Wachstum und Entwicklung. An dieser Stelle beginnt die Verbindung zwischen Zahnmedizin und Medizin. 

Auswirkungen der Mundatmung

Atmungsstörungen besser verstehen

Schlafapnoe oder schlafbezogene Atmungsstörungen sind Störungen während des Schlafs. Dabei kann es sich um eine tatsächliche „Verstopfung“ der Atemwege handeln oder um ein Versagen des Gehirns, die richtigen Signale zu senden, die den Körper zum Atmen auffordern.

Schlafapnoe ist durch abnormale Atemmuster wie wiederholtes Starten & Stoppen gekennzeichnet. Weitere Anzeichen dafür, dass ein Mensch an einer Art Schlafapnoe leidet, sind unruhiger Schlaf, mehrmaliges Aufwachen in der Nacht, Bettnässen bei Kindern, morgendliche Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Tagesmüdigkeit. Daraus können sich schädliche Langzeitfolgen wie z.B. Bluthochdruck, Schlaganfall oder Diabetes ergeben.

Übergewicht als ein Risikofaktor

Das menschliche Kauorgan - Ein hochsensibles System

Das menschliche Kauorgan ist ein hochsensibles und komplexes System. Der Kauvorgang erfordert das präzise Zusammenspiel zahlreicher Muskeln, die gemeinsam Bewegungen des Kiefers steuern und die Zähne in die korrekte Position bringen. Dabei verfügen die Zähne über ein außergewöhnlich feines Tastempfinden von nur wenigen Hundertstel Millimetern.

In unsere Praxen beobachten wir zunehmend Patienten, die unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, schmerzhaften Muskelverspannungen, etwa im Nackenbereich, sowie unter schlechtem Schlaf oder sogar schwerwiegenderen schlafbezogenen Problemen wie Schlafapnoe leiden.

Warum treten diese Beschwerden auf?

Der menschliche Körper besitzt bemerkenswerte Kompensationsmechanismen, die es ermöglichen, über lange Zeiträume funktionelle Defizite oder Schmerzen auszugleichen. Solche Probleme können vielfältig sein und sich auf unterschiedliche Körperbereiche auswirken. Kompensation tritt beispielsweise auf, wenn Störungen im Bereich der Atmung, des Kauorgans, des Kiefers oder der Zähne bestehen. Diese Anpassungen helfen zwar, grundlegende Funktionen aufrechtzuerhalten, obwohl bestimmte Strukturen eingeschränkt sind.

Allerdings beginnt dieser Prozess oft schon im Kindes- und Jugendalter und setzt sich im Erwachsenenalter fort. Dennoch sind die Kompensationsmöglichkeiten des Körpers begrenzt. Werden diese Grenzen überschritten, können sich weitreichende körperliche Beschwerden entwickeln, die eine gezielte Diagnostik und Therapie erforderlich machen.

Babys / Kinder

Beginn der Ausbildung der körperlichen Fehlhaltungen sowie der falschen Atemmuster (Stichwort: Mundatmung).

Jugendliche

Ausprägung der körperlichen Beschwerden sowie Beginn der Entwicklung von Mechanismen zur Kompensation.

Erwachsene

Die Kompensation im Körper klappt nur noch eingeschränkt, es kommt zu Überlastungen, der Körper „entgleist“ und überkompensiert.

Symptome: Babys

Fokus: Stillprobleme, unruhiger Schlaf, Atemwegsinfektionen

Symptome: Kinder & Jugendliche

Fokus: Mundatmung

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Konzentrationsprobleme

Mundatmung kann mit einem unruhigen und gestörten Schlaf einhergehen. Kinder und Jugendliche haben dann einen höheren Stresslevel und einer geringere Aufmerksamkeit.

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Mittelohr

Mundatmung kann zu Problemen im Mittelohr führen. Die eingeatmete Luft durch den Mund ist trockener, dadurch steigt das Risiko von Infektionen.

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Mundtrockenheit

Mundatmung führt zu einer geringeren Befeuchtung der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum, was zu Mundtrockenheit führt.

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Mandeln

Bei Mundatmung können die Mandeln geschwollen oder vergrößert sein, da sie häufiger Reizungen/Infektionen ausgesetzt sind.

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Muskuläre Dysbalancen

Durch eine chronische Mundatmung entwickelt sich eine gestörte Funktion der Gesichts-, Zungen- und Mundmuskulatur entwickeln.

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Haltungsschwächen

Mundatmung kann zu einer schlechten Haltung führen, da die Hals- und Brustmuskulatur versucht, die Atemwege offen zu halten.

Symptome: Erwachsene

Fokus: Atmung, Kiefer, Muskulatur, Haltung

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Mundatmung

Mundatmung kann mit einem unruhigen und gestörten Schlaf einhergehen. Kinder und Jugendliche haben dann einen höheren Stresslevel und einer geringere Aufmerksamkeit.

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Diabetes

Mundatmung kann zu Problemen im Mittelohr führen. Die eingeatmete Luft durch den Mund ist trockener, dadurch steigt das Risiko von Infektionen.

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Bluthochdruck

Mundatmung führt zu einer geringeren Befeuchtung der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum, was zu Mundtrockenheit führt.

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Verlagerung der Kaubelastung

Bei Mundatmung können die Mandeln geschwollen oder vergrößert sein, da sie häufiger Reizungen/Infektionen ausgesetzt sind.

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Änderungen in der Körperhaltung

Durch eine chronische Mundatmung entwickelt sich eine gestörte Funktion der Gesichts-, Zungen- und Mundmuskulatur entwickeln.

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Veränderung der Kieferposition

Mundatmung kann zu einer schlechten Haltung führen, da die Hals- und Brustmuskulatur versucht, die Atemwege offen zu halten.

Individuelle Therapie

Der Schlüssel zum Erfolg

Eine umfassende, integrative Herangehensweise zielt darauf ab, die Ursachen von Gesundheitsproblemen zu identifizieren und zu behandeln. 

Die Diagnose und Behandlung der oben genannten Beschwerden kann eine Herausforderung darstellen, da sie oft eine Vielzahl von Symptomen aufweisen,  die sichauf verschiedene Bereiche des Körpers auswirken können.

Eine effektive Behandlung wird in enger Zusammenarbeit in unserem Expertennetzwerk durchgeführt. 

Eine umfassende, integrative Herangehensweise zielt darauf ab, die Ursachen von Gesundheitsproblemen zu identifizieren und zu behandeln. 

Die Diagnose und Behandlung der oben genannten Beschwerden kann eine Herausforderung darstellen, da sie oft eine Vielzahl von Symptomen aufweisen,  die sichauf verschiedene Bereiche des Körpers auswirken können.

Eine effektive Behandlung wird in enger Zusammenarbeit in unserem Expertennetzwerk durchgeführt. 

Therapie: Babys

Gesunder Start ins Leben

0 - 3 Jahre
Baby

Kaum eine Phase prägt die spätere Gesundheit so stark wie die ersten Lebensjahre. Gesicht, Kiefer und Atemwege wachsen in dieser Zeit besonders schnell und genau in diesem Zeitfenster entscheidet sich, ob sich später eine freie Nasenatmung, eine ausgewogene Kieferform und ein stabiles Schluckmuster entwickeln können, oder ob sich ungünstige Muster einschleichen, die man als Erwachsener nur noch mit deutlich mehr Aufwand korrigieren kann.

Was im Körper eines Babys gerade entsteht

Formung der Kiefer

Anders als viele annehmen, ist die Kieferform bei der Geburt noch nicht festgelegt. Ober- und Unterkiefer werden in den ersten Lebensjahren maßgeblich durch Muskelfunktion geformt. Das geschieht durch den Druck der Zunge von innen, die Lippen von außen und das Zusammenspiel beim Trinken und Schlucken.

Muskuläres Gleichgewicht

Es besteht muskuläres Gleichgewicht, wenn Zungen-, Lippen- und Wangenmuskulatur richtig zusammenspielen. Dann kann sich der Kiefer funktionell und harmonisch entwickeln. Das ist die Voraussetzung dafür, dass später genug Platz für eine funktionierende Atmung entsteht und im Kiefer Platz für gerade Zähne ist.

Späte Folgen

Wird dieses Gleichgewicht früh gestört, zum Beispiel durch dauerhafte Mundatmung oder eine ungünstige Zungenruhelage, kann sich die Form des Oberkiefers verengen und damit auch die Basis für die Nase verkleinern. Die Folgen zeigen sich oft erst Jahre später. Ein hoher, schmaler Gaumen, ein enger Atemweg, eine Zunge, die den Atemweg verlegt und schiefe Zähne.

Warum die Nasenatmung mehr leistet, als man denkt

Die Nase ist kein reiner Lufteinlass, sondern ein aktives Organ: Sie filtert Partikel, erwärmt und befeuchtet die Atemluft und reichert sie mit Stickstoffmonoxid an, welches die Sauerstoffaufnahme in der Lunge verbessert. Kinder, die überwiegend durch den Mund atmen, verlieren diese Schutzfunktion – die Schleimhäute trocknen aus, Infekte und Mandelentzündungen treten häufiger auf, und der Schlaf wird unruhiger, weil der Körper nachts stärker arbeiten muss, um genug Luft zu bekommen.

Ein ruhige Nasenatmung ermöglicht einen entspannten und erholsamen Schlaf. Das ist mit Konzentration, Wachstum und Verhalten am Tag verknüpft.

Stillen als natürliches Muskeltraining

Zungenband

Dem Zungenband gehört eine fundierte Diagnostik. Bei verkürzten Zungenbändern, ist die Zungenfunktion und damit das Trinken an der Brust nur erschwert bis kaum möglich.

Der Schnuller: Hilfreich, aber mit Bedacht eingesetzt

Ein Schnuller kann in den ersten Lebensmonaten beruhigen und das Saugbedürfnis stillen. Entscheidend sind Form und Nutzungsdauer:

  • Schnuller mit ungünstiger, zu voluminöser Form können dauerhaft Druck auf den Gaumen und Zähne ausüben, den Gaumen nachverformen, sowie die Zähne nach vorne drücken.
  • Ein guter Schnuller lässt der Zunge Raum, aktiv zu bleiben, statt sie dauerhaft nach unten zu drücken.
  • Je länger und intensiver ein Schnuller über das erste Lebensjahr hinaus genutzt wird, desto größer ist das Risiko für eine Verformung des Kiefers sowie Zahnfehlstellungen.

Als Faustregel gilt: 

  • Der Schnuller sollte nicht als Dauerbegleiter über den ganzen Tag, sondern gezielt zur Beruhigung eingesetzt werden.

Training: Kleine Übungen mit großer Wirkung

Bereits im Babyalter lassen sich Zunge und Lippen spielerisch fördern, etwa durch sanftes Berühren der Zungenspitze, um die Wahrnehmung zu schulen oder durch vorsichtiges Zusammenführen der Lippen, um den Lippenschluss und damit die Nasenatmung zu unterstützen. Wichtig ist dabei nicht die Dauer, sondern die Regelmäßigkeit: Wenige, kurze Einheiten mehrmals täglich wirken nachhaltiger als seltene, lange Übungssequenzen.

Worauf Eltern achten können

Kleine Signale können auf eine beginnende Fehlentwicklung hinweisen:

  • Das Kind schläft überwiegend mit offenem Mund oder schnarcht.
  • Der Mund steht auch tagsüber häufig offen.
  • Das Kind atmet hörbar oder unruhig im Schlaf.
  • Es kommt zu häufigen Mittelohr- oder Mandelentzündungen.
  • Die Zähne wachsen sichtbar eng oder schief.

Je früher solche Anzeichen erkannt werden, desto einfacher lässt sich mit gezielter Frühförderung gegensteuern – oft noch bevor eine kieferorthopädische Behandlung überhaupt notwendig wird. 

Therapie: Kinder & Jugendliche

Therapien für die unterschiedlichen Altersstufen.

Bei Kindern kommt die Atmung mit offenem Mund häufig nachts vor und verhindert einen guten und gesunden Schlaf. Die Mundatmung kann aber auch tagsüber auftreten. Viele Kinder haben schon im jungen Alter Symptome als Folge eingeschränkter Atemfunktion. Daraus resultieren Schlafprobleme, Schnarchen, lautes Atmen, Haltungsprobleme, Konzentrationsschwäche oder Schiefstand der Zähne.

3 - 8 Jahre
Kinder (Milchgebissphase)

Gezieltes Muskeltraining mit dem Ziel, ein muskuläres Gleichgewicht im Zungen-, Kiefer- und Gesichtsbereich zu erreichen sowie erlernen des korrekten Schluckmusters sowie eine gezielte Umstellung einer Mundatmung auf eine Nasenatmung.

6 - 14 Jahre
Kinder & Jugendliche (Wechselgebissphase)

Ausformung der Kiefer sowie Einstellung der Kiefer im Schädel zueinander, zum erreichen eines harmonischen Gesichtswachstum sowie der richtigen Kau-, Schluck- und Atemfunktion mit herausnehmbaren Schienen, Geräten und gegebenenfalls auch mit festen Zahnspangen. Wir nutzen das Wachstum und unterstützen die Entwicklung einer richtigen Zahnstellung.

Ab ca. 15/16 Jahre
Jugendliche (Abschluss Kieferwachstum)

Nach Abschluss des Kieferwachstums können Zahnspangen oder andere kieferorthopädische Apperaturen verwendet werden, um Fehlstellungen zu korrigieren. Ab diesem Zeitpunkt können nur noch die Zähne bewegt werden, strukturelle Änderungen der Kiefer sind nur noch in sehr geringem Umfang möglich.

Lernen Sie die Behandlungsoptionen kennen

Es ist wichtig, dass Sie als Eltern, die Anzeichen und Symptome beobachten. Mit einer frühzeitigen Behandlung können wir das Problem oft behandeln, bevor die Symptome fortschreiten und zu langfristigen Problemen führen. Die Behandlung variiert je nach der zugrunde liegenden Diagnose Ihres Kindes und dem Alter.

Ziele der Behandlung

Therapie: Erwachsene

Therapien mit verschiedenen Schwerpunkten

Fokus: Atmung, Schnarchen & schlechter Schlaf

Verlegung der Atemwege

Durch die Verlegung der oberen Atemwege kommt es zur Sauerstoffunterversorgung des Körpers im Schlaf und hierdurch zu wiederholtem, meist unbemerktem Aufwachen. Dies geht häufig mit heftigem Schnarchen einher. 

Reaktionen des Körpers

Die Reaktionen sind vielfältig, unregelmäßiges Schnarchen, häufiges nächtliches Wasserlassen oder morgendliche Kopfschmerzen sein. Zudem führt das häufige nächtliche Erwachen oft zu einer deutlichen Tagesmüdigkeit auch bei subjektiv ungestörtem Schlaf.

Schlechter Schlaf

Die Qualität unseres Schlafs hat erhebliche Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und vor allem auf unsere Leistungsfähigkeit. Schnarchen, besonders mit Atemaussetzern, verursacht einen latenten Sauerstoffmangel im gesamten Blutkreislauf, so auch im Gehirn.

Lernen Sie die Behandlungsoptionen kennen

Ihr Schlaf im Fokus: Ziele der Behandlung

Eine Beseitigung der Störung der Atemfunktion kann durch die Kombination verschiedener Therapien erreicht werden. Das Ziel unserer Therapie ist es, Ihren Körper eine bessere Atmung zu ermöglichen und wieder in einen erholsamen Schlaf zu finden. Wir entwickeln für Sie einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Fokus: Kiefer neu gedacht

Belastung und Beanspruchung

Das Kauorgan ist täglich einer beträchtlichen Belastung und Beanspruchung ausgesetzt. Dies kann im Laufe der Zeit zu Verschleiß, Abnutzung und möglicherweise zu Schäden an den Zähnen, dem Kiefergelenk und der Muskulatur führen.

Gewohnheit und Verhalten

Zähneknirschen oder Zahnsubstanzverluste können das Kauorgan negativ beeinflussen und zu Problemen wie Zahnabrieb, Kiefergelenkstörungen oder Zahnschmerzen führen.

Der Einfluss der Zahnstellung

Die Position und Ausrichtung der Zähne spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im Kauorgan. Fehlstellungen können zu Überlastung bestimmter Zähne oder Bereiche führen und das Tastempfinden sowie die Funktionalität des Gebisses beeinträchtigt

Lernen Sie die Behandlungsoptionen kennen

Ihr Kauorgan im Fokus: Ziele der Behandlung

Wir erkennen und behandeln funktionelle Störungen des Kauorgans, die weitreichende Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten haben können. Mit modernen Technologien und einem tiefen Verständnis der funktionalen Zahnheilkunde bieten wir Lösungen, um die Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern.

Be Fit Programm

Ernährung, Stoffwechsel & Atmung im Zusammenhang gedacht

Warum Ernährung, Gewicht und guter Schlaf enger zusammenhängen, als viele denken

Der unterschätzte Zusammenhang zwischen Gewicht und Atmung

Unsichtbare Ablagerungen

Fettgewebe lagert sich nicht nur sichtbar an, sondern auch dort, wo man es nicht vermutet, etwa im Bereich von Zunge, Rachen und Zwerchfell. Diese Ablagerungen verengen den Raum, den die Atemluft im Schlaf passieren muss.

Anfällige Atemwege

Die Folge: Die oberen Atemwege werden anfälliger dafür, im Schlaf teilweise oder vollständig zu kollabieren. Das äußert sich zunächst oft nur als Schnarchen, kann sich aber bis hin zu wiederholten Atemaussetzern (Schlafapnoe) steigern. Diese nächtlichen Atemunterbrechungen bleiben häufig unbemerkt, wirken sich aber massiv auf die Erholung aus.

Schlechter Schlaf

Der Körper wacht immer wieder kurz auf, ohne dass man sich morgens daran erinnert, mit der Folge von Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen und einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Warum klassische Diäten oft zu kurz greifen

Die ketogene Stoffwechselkur: Das Herzstück von Be Fit

Kern des Be Fit  Programms ist die ketogene Stoffwechselkur: Kein klassisches Diätkonzept, sondern ein strukturiertes Ernährungsprogramm, das den Stoffwechsel gezielt von der Zucker- auf die Fettverbrennung umstellt. Statt Kohlenhydrate nutzt der Körper Fett als Hauptenergiequelle und bildet dabei Ketonkörper. Ziel ist es, die Energie zu steigern, Heißhunger zu eliminieren und vor allem überschüssiges – insbesondere viszerales – Fett gezielt abzubauen, ohne dabei Muskel- und Knochenmasse zu verlieren.

Der entscheidende Unterschied zu klassischen, kalorienreduzierten Diäten: Der Grundumsatz bleibt erhalten. Genau das ist es, was den gefürchteten Jo-Jo-Effekt verhindert, der bei reinen Kalorienreduktionen so häufig auftritt.

Der Ablauf in vier Phasen

1. Vorbereitungsphase

Die gewohnte Ernährung kann zunächst beibehalten werden. Im Fokus stehen das Auffüllen der Vitalstoffdepots, der Aufbau einer gesunden Darmflora und eine Leberreinigung, um den Körper optimal auf die folgende Umstellung vorzubereiten.

2. Aktivierungsphase (28 Tage)

Der Stoffwechsel wird über eine eiweißreiche, kohlenhydratarme Kost aktiviert, ohne Salz, Zucker und Alkohol. Unterschieden wird zwischen „weißen Tagen“ (rein eiweißbasiert) und „grünen Tagen“ (zusätzlich mit Gemüse und Salat). Vier Mahlzeiten täglich verhindern Hungergefühle und halten den Blutzucker stabil.

3. Stabilisierungsphase

Die Lebensmittelpalette wird schrittweise erweitert. „Rote Tage“ mit freien Mahlzeiten, etwa bei sozialen Anlässen, werden gezielt durch „weiße Ausgleichstage“ kompensiert. Ziel ist es, das erreichte Ergebnis dauerhaft zu halten und neue Gewohnheiten fest zu verankern.

4. Lifestylephase (lebenslang)

Das Erlernte wird zur festen Routine. Zwei bis vier weiße Tage pro Monat sichern langfristig die Stabilität des erreichten Gewichts und Stoffwechsels.

Grundprinzipien, die während der gesamten Kur gelten

Vier Mahlzeiten täglich

Gründliches Kauen

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Was eine gezielte Ernährungsumstellung bewirken kann

Stabilere Energielevel über den Tag, statt Leistungstiefs am Nachmittag

Effizientere Regeneration nach körperlicher und geistiger Belastung

Ein Stoffwechsel, der besser auf Belastung und Ruhephasen reagiert

Reduktion von Fettablagerungen, auch im Bereich der Atemwege

Dadurch: Bessere Voraussetzungen für einen ungestörten, tiefen Schlaf

Interdisziplinär statt isoliert

Ernährung, Stoffwechsel, Atmung und Kieferstellung hängen enger zusammen, als es auf den ersten Blick scheint. Deshalb bringen wir an den Open Airway Standorten Expertise aus Zahnmedizin, Kieferorthopädie, HNO, Osteopathie, Orthopädie und Atemtraining zusammen. So stellen wir sicher, dass nicht nur ein Symptom behandelt wird, sondern die eigentliche Ursache in den Blick genommen wird.

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